Über mich

Über mich -
und meine Hunde

Mein Name ist Katja Huber und ich liebe Hunde. Das ist erstmal nichts Besonderes und trifft wohl auf die meisten Hundehalter zu.

 

Warum also bin ich Hundetrainerin geworden?

Dazu fange ich mal etwas früher an…

 

Ich hatte schon immer Tiere um mich. Pferde, Hunde, Katzen, Hühner, Enten, Kaninchen, etc.

 

Meine Leidenschaft galt zunächst aber den Pferden. Schon als Kind hatte ich Ponys und man könnte sagen ich habe gleichzeitig laufen und reiten gelernt.

Mit 18 Jahren habe ich mir dann den Traum von der eigenen Quarter Horse Stute erfüllt, die ich unter Anleitung selbst angeritten und ausgebildet habe. Bis hin zu kleinen Reining und Working Cowhorse Turnieren.

Mittlerweile genießt "Cindy" ihren wohlverdienten Ruhestand auf großen Weiden am Rhein.

 

Es ist erstaunlich wie viel man von der Arbeit mit Pferden auch auf das Hundetraining übertragen kann. Das gilt insbesondere für Ruhe, Geduld und Körpersprache. Im Grunde genommen wurde hier schon der Grundstein für meine Laufbahn als Hundetrainerin gelegt.

 

Aber auch Hunde waren schon immer Teil meines Lebens. Im Alter von 10 Jahren hatte ich meine Eltern endlich davon überzeugt, dass die Hunde meiner Großeltern nicht ausreichend waren und wir einen eigenen Familienhund brauchten.

Es wurde dann ein Labrador Mischling, der 15 Jahre alt wurde und meinen Vater sogar mit zur Jagd begleitete.

 

Nachdem "Jerry" gestorben war, hatte ich erstmal berufsbedingt keine Zeit mehr für einen eigenen Hund, durfte aber regelmäßig die französische Bulldogge meiner Mutter betreuen. So gab es eigentlich nie eine Zeit in der ich vollständig "hundelos" war.

 

 

2016 war es dann soweit. Durch einen Umzug war es mir möglich endlich einen eigenen Hund halten zu können.

 

So zog „Lucy“ im Alter von 19 Monaten ein. Lucy ist eine Miniatur Bullterrier Hündin und stammt aus einer Privatabgabe.

 

Typisch Terrier hat sie bis heute ihren ganz eigenen Kopf und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Terrier muss man wollen. Ich liebe ihre eigensinnige Art und ihre Beharrlichkeit, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat.

 

Lucy ist Zuhause die Königin und hat mittlerweile den "Senioren-Freischein". Sie ist wie sie ist und genau so liebe ich sie!

 

 

 

 

 

2020 kam „Amy“ im Alter von 10 Monaten dazu.

 

Amy ist eine Standard Bullterrier Hündin und wurde ebenfalls privat abgegeben.

 

Sie ist das exakte Gegenteil von Lucy, eine ganz zarte Seele, freundlich zu jedem, egal ob Mensch oder Tier, und eher unsicher, hauptsächlich in ihr unbekannten Situationen.

 

Unsichere Hunde können eine große Herausforderung sein und erfordern viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

Umso schöner ist es, wenn man sieht wie sie auftauen und immer sicherer werden.

 

Wenn sie sich wohl fühlt, kann Amy ein echter Quatschkopf sein und bringt einen mit ihrem Jodeln regelmäßig zum Lachen.

Und seit 2024 macht "Diego" unser Team komplett. 

 

Diego ist ein Malinois-Mischling aus einem spanischen Tierheim und kam mit ca. 1,5 Jahren zu uns.

 

Seiner Genetik entsprechend liebt er Arbeit und Action, die Ruhe eher weniger.

So war es für mich von Anfang an klar ihm zu zeigen, wie er ECHTE Ruhe finden und sich in jeder Situation an mir orientieren kann.

 

Heute kann ich ihn problemlos überall hin mitnehmen und er ist dabei entspannt und zuverlässig. Der perfekte Begleiter.

 

 

Aber wie kam es nun zu der Entscheidung selbst Hundetrainerin zu werden?

 

Die Entscheidung kam schleichend...

 

Seit 2020 bin ich ehrenamtlich als Pflegestelle für Tierschutzhunde aktiv. Hauptsächlich für sogenannte Listenhunde, die oft aus Beschlagnahmungen stammen.

 

Natürlich wächst einem jeder Pflegehund ans Herz und der Abschied fällt immer schwer. Ich habe aber bald festgestellt, dass es vor allem die nicht ganz so einfachen Hunde waren, die mich besonders berührt haben. Die, die mich an meine Grenzen gebracht haben, die mich herausgefordert und mir schlaflose Nächte bereitet haben.

Man geht einen gemeinsamen, oft steinigen Weg. Aber am Ende dieses Weges ist man stolz auf sich und auf den Hund. Man freut sich, wenn der Hund endlich sein passendes Zuhause gefunden hat, und man mit seiner Arbeit dazu beigetragen hat. Und man selbst lernt so unendlich viel von diesen Hunden.

 

Und so waren es auch diese Hunde, die mich haben merken lassen, dass da noch eine tiefere Leidenschaft sitzt, eine die über die normale Liebe zum Hund hinaus geht. Und dass es mir Freude bereitet mit solchen Hunden zu arbeiten und die Erfolge zu sehen. Dass es mir ein Bedürfnis ist den Hunden zu helfen.

 

Durch meine Arbeit im Tierschutz habe ich miterlebt wie viele Abgabeanfragen täglich eingehen, weil Menschen überfordert und verzweifelt sind. So wuchs der Gedanke, auch den Menschen helfen zu wollen ihre Hunde zu verstehen und besser mit ihnen umgehen zu können. Damit Mensch und Hund Freude, statt Frust, miteinander erleben.

 

Es gibt im Zusammenleben mit Hunden oftmals Themen, die den Menschen den Alltag erschweren, den Spaß am gemeinsamen Spaziergang nehmen, Familienausflüge zum Kraftakt machen. Und dann startet der Teufelskreis. Die Menschen sind genervt und gestresst, der Hund wird zur Belastung, der Ton wird immer schärfer und der Hund darf seine Familie immer seltener begleiten. Beim Hund wächst der Frust, er wird immer aufgedrehter und schlechtes Benehmen nimmt mehr und mehr zu. Jeder Tag ist ein Kampf für Mensch und Hund.

 

Das möchte ich ändern. Ich möchte, dass die Menschen Spaß an und mit ihren Hunden haben. Dass sie Ausflüge genießen und bei Spaziergängen entspannen können und einfach eine gute Zeit mit ihren Hunden haben. Und dass die Hunde zufrieden und ausgeglichen sind und ein schönes Leben haben. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit.

 

Deshalb habe ich dann 2025 den Entschluss gefasst selbst Hundetrainerin zu werden.

Durch meine eigenen Hunde, die auch alle mit ihren „Päckchen“ bei mir ankamen, und meine Pflegehunde, die teilweise auch größere Probleme im Gepäck hatten, bilde ich mich schon seit vielen Jahren mit Seminaren, Workshops, Vorträgen und Trainings fortlaufend weiter.

 

So konnte ich, nach zwei intensiven Vorbereitungskursen, meine theoretische Sachkundeprüfung und die praktische Prüfung zum Hundetrainer 2025 erfolgreich ablegen.

Daraufhin wurde mir die Erlaubnis als Hundetrainerin tätig zu sein (gemäß §11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz) vom Veterinäramt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen erteilt.

 

Seit September 2025 absolviere ich zusätzlich eine praxisorientierte Fortbildung für Hundetrainer im Hundezentrum Mittelfranken, die im Dezember 2026 abgeschlossen sein wird.

 

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